Hygienelexikon

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A

Auswechseln

  • Ein Gegenstand wird gegen einen anderen ausgetauscht.

Ziel/Ergebnis

  • Der Gegenstand muss entsprechend der Vereinbarung ausgewechselt werden.

B

Baufeinreinigung

  • Die Baufeinreinigung ist identisch mit den in der Praxis geläufigen Begriffen "Bauschlussreinigung" sowie "Erstreinigung bzw. -pflege". Sie findet nach der Fertigstellung von Neubau-, Umbau- oder nach Renovierungsarbeiten statt.

Ziel/Ergebnis

  • Oberflächen sind frei von Handwerkerschmutz (Mörtel-, Gips-, Lackspritzer, Bohrstaub etc.) sowie von Schutzfolien und Etiketten; außerdem sollten die Oberflächen staubfrei, wischspuren- und schlierenfrei sein.

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Bestücken

  • Ein Gegenstand (z.B. Handtuchhalter, Seifen- spender etc.) wird neu mit Verbrauchsmaterialien (z.B. Papierhandtücher, Seifenlösung etc.) versehen.

Ziel/Ergebnis

  • Der zu bestückende Gegenstand muss entsprechend dem angegebenen Termin mit Verbrauchsmaterial befüllt sein.

Bemerkungen/Hinweise

  • Zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer muss vertraglich festgelegt werden, wer die zu bestückenden Verbrauchsmaterialien stellt.

C

Cleanern (Spraymethode)

  • Das Cleanermittel wird mit einem Handsprüh kännchen oder durch eine Sprühvorrichtung an einer Bodenreinigungsmaschine punktuell auf der Belagsfläche verteilt, wo hartnäckige Flecken sowie abgenutzte Pflegefilme vorhanden sind, anschließend werden die bearbeiteten Stellen
    maschinell unter Verwendung geeigneter Cleanerpads poliert.

Ziel/Ergebnis

  • Oberflächen sind frei von hartnäckigen Flecken, Gummiabsatzstrichen, Schrammen, Schleifspuren. Abgenutzte Pflegefilmstellen sind saniert und der übrigen Fläche angeglichen. Die Optik (Glanz) ist einheitlich.

Bemerkungen/Hinweise

  • Die Trittsicherheit darf nicht einschränkt werden.

D

Desinfizierend reinigen

  • Der Gegenstand wird mit geeigneten Desinfektionsreinigern gleichzeitig durch Nassreinigung oder Nassscheuern gereinigt und desinfiziert.

Ziel/Ergebnis

  • Der Gegenstand/Oberfläche muss frei sein von fest haftenden Verschmutzungen, Griffspuren, Staub und Schlieren sowie sich in einem keim- armen Zustand befinden.

E

Einpflege/Grundpflege

  • Bei der Ein- oder Grundpflege werden Pflegemittel auf Oberflächen gebracht, die diese vor mechanischer Beanspruchung schützen (Wert- erhaltung) und die nachfolgende Unterhaltsreinigung erleichtern.
  • Die Ein- oder Grundpflege setzt eine Baufeinreinigung oder Grundreinigung voraus.

Ziel/Ergebnis

  • Einheitliche Optik des Pflegefilmes, keine unerwünschten Nachteile bezüglich Optik und Trittsicherheit des Pflegefilmes bei der Nutzung.

Bemerkungen/Hinweise

  • Die spätere Beseitigung von abgenutzten Pflegemittelfilmen soll möglich sein.

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Entstauben/Spinnweben

  • Staubentfernung entweder mittels eine Trockensaugers (Staubsaugers) oder mit Reinigungstextilien von Gegenstand; Spinnweben werden mit Trockensauger oder Besen entfernt.

Ziel/Ergebnis

  • Der Gegenstand/Oberfläche muss von Staub und Spinnweben befreit sein.

F

Feucht reinigen

  • Lose aufliegende und leicht haftende Verschmutzungen werden manuell mit einem nassen, stark entwässerten Schwammtuch oder anderen Reinigungstextilien vom Gegenstand entfernt.

Ziel/Ergebnis

  • Der Gegenstand/Oberfläche muss frei sein von Griffspuren, Staub, sowie von Schlieren.

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Feucht wischen

  • Staubbindendes Wischen in einer Arbeitsstufe mit nebelfeuchten oder präparierten Reinigungstextilien zur Beseitigung von lose aufliegendem Feinschmutz (Staub, Flaum) und in geringerem Umfang auch für aufliegenden Grobschmutz (Papierknäuel, Pappbecher, Zigarettenstummel etc.) und anschließende Aufnahme des Grobschmutzes in ein Behältnis.

Ziel/Ergebnis

  • Oberfläche ist frei von Grobschmutz und afliegendem Feinschmutz (Staub, Flaum). Haftende Verschmutzungen (Getränkeflecken, Straßenschmutz, Absatzstriche) können noch auf der Oberfläche vorhanden sein.

Bemerkungen/Hinweise

  • Voraussetzung zur Anwendung der Fuchtwischmethode sind glatte Bodenbeläge wie z.B. Linoleum, PVC, mit geeignetem Pflegefilm behandelte Beläge, versiegelte Holzböden, polierte
    Steinböden etc.

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Fleckentfernung bei Sonderreinigung

  • Gemeint sind Flecken, die sich mit marktgängigen Fleckentfernungsmitteln beseitigen lassen.
  • Flecken sind spezifisch nach dem jeweiligen Sand der Technik zu bearbeiten.
  • Behandelte Fleckstellen sind so zu bearbeiten, dass eine Wiederanschmutzung durch Restsubstanzen ausgeschlossen ist (gründliches Nachspülen).

Ziel/Ergebnis

  • Oberfläche frei von in den Flor eingedrungenen, haftenden Verschmutzungen.

Bemerkungen/Hinweise

  • Eine Fleckentfernung ersetzt keine Grundrenigung in gewissen Zeitabständen. Die Fleckentfernung erfolgt zweckmäßig als Sonderreinigung und wird zeitlich mit dem entsprechenden Stundensatz abgerechnet.

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Fleckentfernung bei Unterhaltsreinigung

  • Beseitigung von maximal 3 Flecken von einer Größe < 1 dm² pro 100 m² bezogen auf den Anteil an der Gesamtfläche des bei einem Reinigungsvorgang zu reinigenden Textilbelages.

Ziel/Ergebnis

  • Oberfläche frei von in den Flor eingedrungenen, haftenden Verschmutzungen.

Bemerkungen/Hinweise

  • Es ist damit zu rechnen, dass noch Flecken  vorhanden sind. Eine Wiederanschmutzung darf bei einer Begehung im trockenen Zustand nicht auftreten.

G

Garnpad-/Faserpadreinigung

  • Methode zur Zwischenreinigung von textilen Belägen. Nach dem Aufsprühen einer Reinigungschemikalie erfolgt eine Bearbeitung mit speziellen Garnpads (Faserpads) unter Verwendung einer  Enscheibenmaschine.

Ziel/Ergebnis

  • Vgl. Teppichreinigungspulver.

Bemerkungen/Hinweise

  • Diese Methode ist besonders für feuchtigkeitsempfindliche Beläge geeignet.

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Griffspuren/Spritzer/Flecken entfernen

  • Griffspuren, Spritzer oder Flecken werden punktuell und gezielt durch Feucht- oder Nassreinigung - ggf. anschließend  nachtrocknen bzw. polieren - vom Gegenstand entfernt.

Ziel/Ergebnis

  • Der Gegenstand/Oberfläche muss frei sein von Griffspuren, Spritzern und Flecken. Die darf die Oberfläche nicht mehr feucht sein.

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Grundreinigung/Intensivreinigung

  • Es werden haftende Verschmutzungen und/oder abgenutzte Pflegefilme oder andere Rückstände, die das Aussehen der Oberfläche beeinträchtigen, entfernt. Eine Grundreinigung wird im allgemeinen nur in größeren Zeitabständen durchgeführt.

Ziel/Ergebnis

  • Oberflächen sollen frei von haftenden Verschmutzungen bzw. abgenutzten Pflegefilmen oder anderen Rückständen sein; weiterhin sollen Oberflächen schlieren- und fleckenfrei sein, soweit dies nach dem Stand der Technik möglich ist.

Bemerkungen/Hinweise

  • Der Zeitpunkt kann vertraglich vereinbart oder als Sonderreinigung festgelegt werden.

H

Hochdruckreinigung

  • Entfernung von haftenden Verschmutzungen mit einem Hochdruckreinigungsgerät.

Ziel/Ergebnis

  • Der Gegenstand/Oberfläche muss frei sein von haftenden Verschmutzungen. Der Gegenstand, Oberfläche kann noch sehr feucht sein.

Bemerkungen/Hinweise

  • Diese Methode kann im "Nassbereich" wie z.B. Toiletten, Waschräumen, Umkleidekabinen etc. zum Einsatz kommen.

I

Inhalt entleeren und entsorgen

  • Der Inhalt von verschiedenen Behältern wird entleert und getrennt gesammelt, sowie anschließend fachgerecht entsorgt.

Ziel/Ergebnis

  • Das Behältnis soll frei sein von jeglichem Inhalt (z.B. auch Kaugummis und haftenden Papierschnipseln).
  • Inhalt Wiederverwertung zuführen
  • Der getrennt gesammelten Inhalt verschiedener Behälter wird der Wiederverwertung zugeführt (z.B. Alu, Glas, Papier, etc.)

Ziel/Ergebnis

  • Abfall wird fachmännisch getrennt (z.B. Papier, Glas, Alu).

K

Kehren

  • Manuelle oder maschinelle, trockene mechanische Entfernung von aufliegendem (leicht gebundenem) Schmutz (Staub, Sand, Laub, Papierknäuel etc. mit Borstenerzeugnissen (Besen, Bürsten, Kehrwalze, Bürstwalze) und Aufnahrne in ein Behältnis.

Ziel/Ergebnis

  • Oberfläche ist frei von aufliegendem Schmutz (Staub, Sand, Papierknäuel, Zigarettenkippen etc.); mit geringen Staubrückständen auf dem Fußboden ist dennoch zu rechnen.

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Kehren mit Kehrspänen

  • Aufbringen der Kehrspäne und Reinigen des Bodens durch anschließendes Kehren. Kehrgut fachgerecht entsorgen.

Ziel/Ergebnis

  • Oberfläche ist frei von Sand, Laub, Papierknäueln, Staub; ggf. befindet sich die Oberfläche in einem gepflegten Zustand.

Bemerkungen/Hinweise

  • Je nach Art der eingesetzten Kehrspäne werden gleichzeitig pflegende Substanzen aufgebracht.

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Kehrsaugen

  • Trockene, mechanische Entfernung von aufliegendem Schmutz mit Borstenerzeugnissen und gleichzeitiger Absaugung von Staub sowie Aufnahme des Schmutzes in ein Behältnis.

Ziel/Ergebnis

  • Oberfläche ist frei von Staub und Grobschmutz (Sand, Papierknäuel etc.).

N

Nass reinigen

  • Haftende Verschmutzungen (z.B. Getränkeflecken, fetthaltige Verschmutzungen) werden manuell mit einem nassen, wenig entwässerten Schwammtuch oder anderen Reinigungstextilien vom Gegenstand entfernt.

Ziel/Ergebnis

  • Der Gegenstand/Oberfläche muss frei sein von haftenden Verschmutzungen, Griffspuren, Staub und Schlieren.

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Nass reinigen und nachtrocknen

  • Haftende Verschmutzungen werden manuell mit einem nassen, wenig entwässerten Schwammtuch oder anderen Reinigungstextilien vom Gegenstand entfernt.
  • Anschließend wird die Feuchtigkeit mit einem trockenen Reinigungstuch bzw. ähnlichen geeigneten Reinigungsutensilien (z.B. Leder) aufgenommen.

Ziel/Ergebnis

  • Der Gegenstand/Oberfläche muss frei sein von haftenden Verschmutzungen, Griffspuren, Staub und Schlieren. Der Gegenstand darf nicht mehr feucht sein.

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Nass scheuern

  • Fest haftende Verschmutzungen werden manuell nass mit einem abrasiv wirkenden Padschwamm, geeigneten Bürsten oder Scheuermittel vom Gegenstand entfernt.

Ziel/Ergebnis

  • Der Gegenstand/Oberfläche muss frei sein von fest haftenden Verschmutzungen, Griffspuren, Staub und Schlieren.
  • Der Gegenstand/Oberfläche kann noch sehr feucht sein.

Bemerkungen/Hinweise

  • Jedes der eingesetzten Betriebsmittel muss auf die Oberfläche abgestimmt und geeignet sein.

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Nassscheuern

  • Manuelle oder maschinelle Fußbodenreinigung mit Borstenerzeugnissen oder Reinigungspads zur Beseitigung hartnäckig haftender Verschmutzungen.

Ziel/Ergebnis

  • Oberflächen müssen frei sein von Grobschmutz, Staub und sämtlichen Schmutzrückständen. Die Oberfläche soll schlieren- und wischspurenfrei sein.

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Nassshampoonierung

  • Im Gegensatz zur Trockenshampoonierung ist der nasse Schaum reinigungsaktiver. Die Methode kommt zur Grundreinigung von textilen Belägen zum Einsatz.

Ziel/Ergebnis

  • Vgl. Shampoonierung.

Bemerkungen/Hinweise

  • Vor der erneuten Benutzung muss der Belag nach der Nassshampoonierung völlig trocknen.

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Nasswischen

  • Manuelle Nassreinigung mit Reinigungstextilien zur Beseitigung von haftenden Verschmutzungen (Getränkeflecken, Straßenschmutz etc.). Diese Methode kann auch unter Verwendung von geeigneten Mitteln zur desinfizierenden Fußbodenreinigung eingesetzt werden. Unter Verwendung von Wischpflegermitteln erzielt man gleichzeitig einen Pflegeeffekt.

Ziel/Ergebnis

  • Oberflächen sollen frei sein von Staub, Grobschmutz, haftenden Verschmutzungen (Getränkeflecken, Straßenschmutz etc.) sowie sonstigen Schmutzrückständen. Gummiabsatzstriche können auf den Oberflächen noch vorhanden sein. Bei Einsatz von Wischpflegemitteln sollen die zurückbleibenden Pflegesubstanzen frei von Schmutzeinlagerungen sein und sich ohne eine aufwendige und umweltbelastende Grundreinigung vom Fußbodenbelag
    beseitigen lassen. Beim Einsatz von Desinfektionsmitteln sollte eine ausreichende Keiminaktivierung erzielt werden.

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Nasswischen einstufig

  • Der Belag wird in einem Arbeitsgang mit mehr oder weniger stark entwässerten Reinigungstextilien (Mop, Wischbezug, Scheuer- bzw. Wischtuch, Vliestuch) gereinigt. Die bei diesem Arbeitsgang zurückbleibende Flüssigkeit lässt man abtrocknen.
  • Dem Wischwasser können neben Reinigungsmitteln auch Wischpflege- oder Desinfektionsmittel zugegeben werden.

Ziel/Ergebnis

  • Oberflächen sollen frei sein von Staub, Grobschmutz, haftenden Verschmutzungen (Getränkeflecken, Straßenschmutz etc.) sowie sonstigen Schmutzrückständen. Gummiabsatzstriche können auf den oberflächen noch vorhanden sein. Bei Einsatz von Wischpflegemitteln sollen die zurückbleibenden Pflegesubstanzen frei von Schmutzeinlagerungen sein und sich ohne eine aufwendige und umweltbelastende Grundreinigung vom Fußbodenbelag
    beseitigen lassen. Beim Einsatz von Desinfektionsmitteln sollte eine ausreichende Keiminaktivierung erzielt werden.

Bemerkungen/Hinweise

  • Voraussetzung zur Anwendung der Feuchtwischmethode sind glatte Bodenbeläge wie z.B. Linoleum, PVC, mit geeignetem Pflegefilm behandelte Beläge, versiegelte Holzböden, polierte
    Steinböden etc.

Bemerkungen/Hinweise

  • Diese Methode eignet sich nur für Bodenbeläge, die einen geringen Verschmutzungsgrad haben oder die feuchtigkeitsempfindlich sind (Doppelböden in EDV-Räumen etc.).

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Nasswischen zweistufig

  • Die Zweistufen-Methode stellt das klassische Nasswischverfahren dar. Beim ersten Arbeitsgang
  • wird mit einer Reinigungstextile (Tücher, Mops, Wischbezüge von Breitwischgeräten etc.) so viel Reinigungsflüssigkeit auf den Belag gebracht, dass haftende, wassergebundene Verschmutzungen aufgeweicht bzw. abgelöst werden. In der zweiten Arbeitsstufe wird die überschüssige Schmutzflüssigkeit wieder mit Reinigungstextilien aufgenommen.

Ziel/Ergebnis

  • Oberflächen sollen frei sein von Staub, Grobschmutz, haftenden Verschmutzungen (Getränkeflecken, Straßenschmutz etc.) sowie sonstigen Schmutzrückständen. Gummiabsatzstriche können auf den Oberflächen noch vorhanden sein. Bei Einsatz von Wischpflegemitteln sollen die zurückbleibenden Pflegesubstanzen frei von Schmutzeinlagerungen sein und sich ohne eine aufwendige und umweltbelastende Grundreinigung vom Fußbodenbelag
    beseitigen lassen. Beim Einsatz von Desinfektionsmitteln sollte eine ausreichende Keiminaktivierung erzielt werden.

Bemerkungen/Hinweise

  • Der Reinigungseffekt ist wesentlich besser als beim einstufigen Nasswischen; außerdem trocknet das Wischwasser schneller, so dass die Rutschgefahr verringert wird.

P

Papierformat

    Papierfalzungen
    Papierhandtücher werden bei der Herstellung in verschiedenen Methoden übereinander, bzw. ineinander gefaltet. Die Art, wie das geschieht, bezeichnet man als "Falzung". Im Handel sind drei verschiedene Grundformen üblich:

    C-Falzung
    Aufeinanderlegen von Papierhandtüchern in Form eines liegenden "C": ein Papier zieht keine weiteren Papiere aus dem Spender, so dass der Benutzer mit dem Spender in Berührung kommen kann. Das Papier muss vom Benutzer zusätzlich noch aufgefaltet werden, was dazu führt, dass stattdessen meist mehrere Blätter entnommen werden. Aufgrund dieses durch mehrere Studien nachgewiesenen höheren Verbrauchs bieten wir Papierhandtücher mit C-Falzung nicht an. Standardmaße sind im sogenannten "Euroformat" ca. 240 x 330 mm, 240 x 410 mm und 240 x 500 mm.

    Z- Falzung oder Zick-Zack-Falzung
    Ineinander legen von Papierhandtüchern in Form eines doppelten "Z": ein
    Papier zieht bereits die erste Falte des nächsten aus dem Spender. Der
    Benutzer berührt daher nur das Papier, aber nicht den Spender.
    Erfahrungsgemäß werden dadurch auch deutlich weniger Handtücher
    entnommen als bei der C-Falzung; die Handtuchgröße bleibt aber auf das
    sogenannte "Kurzformat" von ca. 250 x 230 mm beschränkt.

    Interfold-Falzung
    Die Papierhandtücher sind wie bei der Z-Falzung ineinander gelegt. Sie sind jedoch insgesamt länger und bis zu fünffach gefaltet. Durch spezielle Adhäsionspunkte am Ende des Papiers wird gewährleistet, dass bereits die erste Falte des nächsten aus dem Spender gezogen wird. Gängige Größen sind das Mittelformat mit ca. 250 x 240 mm und das Langformat mit ca. 250 x 340 mm, mit dem auch die Arme über die Hände hinaus getrocknet werden können. Interfold-Falzung sorgt dadurch für mehr Komfort beim Benutzer bei gleichzeitig geringerem Verbrauch für den Spenderbesitzer.

    Papiersorten
    Entscheidend für die Saugfähigkeit, die Weichheit und auch die Farbe von Papierhandtüchern sind die verwendeten Rohstoffe. Im Handel werden üblicherweise folgende Qualitäten angeboten:

    Recycling-Papier
    wird ausschließlich aus Altpapier hergestellt, dessen bereits sehr kurze Fasern mit Leim verbunden werden. Das Papier ist durch diesen hohen Bindemittelanteil steif, so dass es "gekreppt" (also künstlich gekräuselt) werden muß, um es elastisch zu machen. Durch die noch enthaltene Druckerschwärze aus dem Altpapier ist Recycling- Papier hellgrau und wird daher oft zusätzlich gebleicht oder eingefärbt. Es ist naturgemäß günstig im Preis, aber auch relativ rau und nicht sehr saugfähig. Nach der Benutzung kann es nicht erneut zum Recycling gegeben werden, sondern ist Restmüll.

    Zellstoff-Tissue
    besteht aus frischen Fasern, denen aufgrund ihrer Länge nur sehr wenig Bindemittel beigegeben werden muss. Es ist weich, sehr saugfähig, fusselt nicht und je nach Qualität weiß bis hochweiß. Aus gebrauchtem Zellstoff-Tissue kann Recyclingpapier hergestellt werden. Durch die Qualität der Ausgangsstoffe ist Zellstoff-Tissue die beste Wahl, jedoch auch entsprechend teuer.

    Recyling-Tissue
    ist die Mischform zwischen Recycling-Papier und Zellstoff-Tissue und vereint Vor- und Nachteile beider Ausgangsprodukte. Je nach Faserlänge und Leimanteil entstehen naturfarbene bis weiße Qualitäten von mittlerer Saugfähigkeit. Aufgrund des guten Verhältnisses von Preis zu Weichheit und Trocknungsleistung wird Papier aus Recycling-Tissue am häufigsten gewählt.

    Papierveredelung
    Durch zusätzliche Verarbeitungsmethoden können auch einfache Rohstoffe wie Recycling-Papier so weiterverarbeitet werden, dass der Benutzer den gleichen Komfort hat wie bei hochwertigeren Ausgangsprodukten.

    Papierlagen
    Sowohl bei Papierhandtüchern wie bei WC-Papier bestehen die Blätter nicht aus einer einzelnen dicken Lage Papier, sondern aus bis zu vier dünnen Lagen. Das Papier wird durch die Zwischenräume nicht nur deutlich saugfähiger, sondern auch weicher. Als Faustformel kann man davon ausgehen, dass mehr Lagen auch eine höhere Qualität des Papiers bedeuten.

    Prägungen
    Durch das punktförmige Verleimen mehrerer Papierlagen entsteht auf dem Papier ein Noppenmuster, das das Volumen vergrößert und "aufbauscht" (wie z.B. oft bei Küchenrollen).

Pflegend behandeln

  • Der gereinigte Gegenstand wird mit geeigneten Pflegemitteln eingepflegt.

Ziel/Ergebnis

  • Der Gegenstand/Oberfläche muss sich in einem frisch eingepflegten Zustand befinden. Es dürfen keine Wischspuren oder Unregelmäßigkeiten vorhanden sein.

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Polieren Boden

  • Geläufig ist auch der Begriff "Bohnern". Maschinelle Behandlung mit Bürstenerzeugnissen oder Pads (Bodenreinigungsscheiben) auf unbehandelten oder mit Pflegemittel behandelten
    Fußbodenbelägen.

Ziel/Ergebnis

  • Oberflächen sind frei von Verkehrsspuren, Absatzstrichen und Getränkeflecken. Die Optik des Pflegefilmes ist einheitlich; je nach Art der Pflegesubstanzen spezielle Glanzerzeugung.

Bemerkungen/Hinweise

  • Die Trittsicherheit darf nicht eingeschränkt werden.

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Polieren Objekte

  • Der gereinigte Gegenstand wird mit weichen Reinigungstextilien nachpoliert, um die Optik des Gegenstandes zu verbessern.

Ziel/Ergebnis

  • Der Gegenstand muss sich in einem guten optischen Zustand befinden. Es dürfen keine Wischspuren vorhanden sein.

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Poliersaugen

  • Polieren und gleichzeitige Staubbeseitigung durch Trockensaugen in einem Arbeitsgang. Dazu werden Fußbodenreinigungsmaschinen mit einem Saugaggregat
    ausgerüstet.

Ziel/Ergebnis

  • Verkehrsspuren und teilweise haftende Verschmutzungen werden beseitigt. Die Oberfläche ist staubfrei. Ergebnis wie beim Polieren.

Bemerkungen/Hinweise

  • Fußbodenreinigungsmaschinen werden mit einem Saugaggregat ausgerüstet. Die Trittsicherheit darf nicht eingeschränkt werden.

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Punktuelles Nasswischen

  • Bei dieser Reinigungsarbeit wird nur eine kleine Fläche von der Gesamtfläche nassgewischt.

Ziel/Ergebnis

  • gl. Nasswischen.
  • Da nur punktuell gereinigt wird, ist das Reinigungsergebnis - bezogen auf die Gesamtfläche -
    eingeschränkt.

Bemerkungen/Hinweise

  • Häufig ist diese Methode in Schulen dort vorteilhaft, wo in den Unterrichtsräumen eine kleine Fläche vor der Wandtafel häufiger als die Gesamtfläche nassgewischt wird.
  • Ähnlich können Flecken oder Verschmutzungen im Bereich von Getränkeautomaten beseitigt werden.

S

Saugen

  • Trockenes Absaugen von lose aufliegenden oder schwach haftenden Verschmutzungen mittels Staubsauger.

Ziel/Ergebnis

  • Oberfläche soll frei sein von Grobschmutz, Staub. Haftende Verschmutzungen bei nichttextilen Belägen und in den Teppichflor eingedrungene Substanzen bei textilen Belägen (z.B. Getränkeflecken, Kaffee, Obstsaft) können noch auf der Oberfläche vorhanden sein.

Bemerkungen/Hinweise

  • Bei textilen Belägen ist nur dann ein gutes Ergebnis der Entstaubung zu erwarten, wenn leistungsstarke Sauger in angepasster Arbeitsgeschwindigkeit eingesetzt werden und die gesamte Fläche bearbeitet wird.

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Shampoonierung

  • Reinigen des Belages mit Bürstenmaschinen unter Verwendung einer geeigneten Shampoolösung. Anschließend Absaugen der Schmutzflotte (Schaum).

Ziel/Ergebnis

  • Oberfläche soll frei sein von haftenden, in die Polschicht (Flor) eingedrungenen Verschmutzungen, ebenso von aufliegendem Staub und Flaum.

Bemerkungen/Hinweise

  • Je nach Beschaffenheit des Schaumes unterscheidet man eine Nass- und eine Trockenshampoonierung. Die eingesetzten Mittel sollen eine rasche Wiederanschmutzung verhindern.

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Sonderreinigung

  • Reinigungen, die über den Rahmen der Unterhalts- und Zwischenreinigung hinausgehen.

Ziel/Ergebnis

  • Je nach Art des Einzelauftrages und der Reinigungsarbeit unterschiedlich.

Bemerkungen/Hinweise

  • Werden in der Regel als Einzelaufträge vergeben.

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